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Stalking-Beratung

Was ist Stalking?

Der englische Begriff Stalking stammt aus der Jägersprache und bedeutet so viel wie „anpirschen“ oder „anschleichen“. Inzwischen wird der Begriff aber auch in Deutschland als Umschreibung für eine fortgesetzte Verfolgung, Belästigung oder Bedrohung einer anderen Person gegen deren Willen verwendet.

Wer sind die Opfer?

Stalking-Opfer kann jeder werden - nicht nur Promis und Schönheitsköniginnen. Studien kommen zu dem Ergebnis, dass bis zu 16% aller Frauen und ca. 7% aller Männer in ihrem Leben gestalkt werden. Die psychischen Folgen sind eklatant. Angststörungen, depressive Verstimmungen, Magenbeschwerden, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände, Suizidgedanken hat im Durchschnitt jedes vierte Opfer.

Wie kann professionelle Stalking-Beratung unterstützen?

Opfer sollten sich unverzüglich Rat und Hilfe suchen. Wir bieten Betroffenen Hilfe und Unterstützung bei der Handhabung in der konkreten Situation durch individuelle Handlungs- und Verhaltensempfehlungen, Gefährdungsanalyse, sowie die Begleitung bei allen notwendigen Schritten (z.B. Gang zur Polizei, zum Anwalt, Vorbereitung und Begleitung durch Gerichtsverhandlung). Daneben stehen die Aufklärung über Stalking-Hintergründe und die Begegnung psychischer und sozialer Beeinträchtigungen beim Opfer durch gezielte Krisenintervention.

Kosten

Bei der Stalking-Beratung handelt es sich um keine psychotherapeutische Leistung. Das bedeutet, dass die Kosten für die Beratung privat abgerechnet werden.

Ansprechpartnerin: Dr. Ursula Gasch per Telefon: 07071 / 25 55 09
und E-Mail: mail@dr-gasch.de




   Aktuelle Kursangebote
Kurse werden demnächst neu terminiert.

   Veröffentlichungen
Traumaspezifische Fragestellungen im forensischen Kontext. In: Handbuch der Psychotraumatologie Hrsg.: G.Seidler, H.Freyberger, A.Maercker.



Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche - Aktuelle Befunde in: "Trauma & Gewalt. Forschung und Praxisfelder.", Heft 02/2010, S. 94-104.

Verhandlungsgegenstand Mensch: Das Phänomen Entführung aus integrativ kriminalpsychologischer Sicht in: "Trauma & Gewalt. Forschung und Praxisfelder.", Heft 03/2008, S. 192-202.


   Vorlesungsmaterialien
Materialien zu der Lehrveranstaltung "Notfallpsychologie" an der Universität Heidelberg im WS 2010/2011

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